Aktuelles

Aktuelles zu COVID-19

11.08.2021 | Aktuelle Informationen zum Schulbetrieb im laufenden Schuljahr 2021/22 im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus entnehmen Sie bitte den offiziellen Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie unter www.berlin.de/sen/bjf/corona/schule. Vielen Dank!

Wir haben die 100 gemeinsam geschafft

23.06.2021 | Ein Jahr ist nach dem ersten Abitur an unserer Corrie-ten-Boom-Schule schon wieder vergangen. Es war für alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte ein verrücktes und in vielerlei Hinsicht herausforderndes Schuljahr. Dies gilt im Besonderen für unsere Lernenden der 13. Klasse. Bereits in der Klassenstufe 12 war coronabedingt zeitweise kein „normaler“ Unterricht mehr möglich gewesen. Hier halfen die durch den Schulträger in der Sekundarstufe 2 zur Verfügung gestellten iPads aus, welche den Unterricht und das Lernen in digitaler Form ermöglichten. Die Schülerinnen und Schüler bereiteten sich gemeinsam mit den Lehrkräften auf die Abiturprüfungen 2021 vor, welche im April trotz Corona starteten.

 

Die Prüfungen liefen sehr gut und waren im Wesentlichen vor coronabedingten Verschiebungen bewahrt geblieben. Dafür sind wir als Schule sehr dankbar, ebenso wie für das Erreichen der 100 ... 100 Prozent! Alle unsere Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 13 habe erfolgreich das Abitur bestanden. Das Lehrerkollegium ist sehr stolz auf unsere Abiturientinnen und Abiturienten, welche sich in einer äußerst schwierigen Situation durch all den Lernstoff und die Prüfungen erfolgreich durchgekämpft haben. Dies feierten wir gestern Abend mit der Zeugnisübergabe in der Aula unserer Schule gemeinsam mit unseren jetzt Ex-Schülerinnen und Schülern und deren Familien. Dieses Abitur war wiederholt eine großartige Teamleistung - angefangen von der IT-Abteilung unseres Schulträgers über unsere Schülerinnen und Schüler bis hin zum Kollegium der Corrie-ten-Boom-Schule und lässt uns als Schule fröhlich und dankbar in die Zukunft blicken.

Samuel Adler, Schulleiter der Corrie-ten-Boom-Schule, Prenzlauer Berg

Aktuelles zu COVID-19

4.06.2021 | Die Senatsverwaltung hat uns informiert, dass die Berliner Schulen ab dem 9. Juni zum Regelbetrieb mit Hygieneregeln in voller Lerngruppenstärke zurückkehren. Die Präsenzpflicht bleibt jedoch weiter aufgehoben. Das gilt auch für unsere Schule. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, die am Präsenzunterricht beteiligt sind, unterziehen sich zwei Mal wöchentlich einem Schnelltest. Im Schulgebäude gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung. Auf dem Schulhof hingegen wird die Maskenpflicht aufgehoben. Die Sekretariate sind für Rückfragen geöffnet. Wir wünschen in diesen bewegten Zeiten, viel Kraft, Gesundheit und Gottes Segen für die nächsten Wochen!

Hurra, wir dürfen wieder zur Schule!

26.03.2021 | Unter normalen Umständen wäre dieser Satz aus dem Mund eines Schülers der 10. Klasse nahezu eine Sensation. Im Moment sind diese Worte jedoch immer wieder im Schulhaus zu hören. Nach Klasse 13 konnten in den letzten Tagen auch die Klassenstufen 10 bis 12, zum Teil im Wechselmodell, wieder zur Schule kommen und dies zur Freude der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler.
Der Unterricht lief in den letzten Wochen ausschließlich über Microsoft Teams. Damit war es möglich gewesen, trotz Distanz-Unterrichts, weiter zu lernen. Jedoch hat das Miteinander in der Schule in allen Bereichen gefehlt, so auch das Lernen in Gruppen, das Gespräch mit den Lehrkräften oder das Quatschen in der Pause. Um diese Freude weiterhin zu bewahren, haben wir durch intensive Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung eine stetige Verbesserung der hygienischen Vorrausetzungen in der Schule erreicht. So wurden Geräte zum Messen der Luftqualität in jedem Klassenraum installiert, in der Mensa reinigt ein Luftfilter die Luft und die Schülerinnen und Schüler haben Selbsttests zur Verfügung gestellt bekommen, mit denen sie sich zwei Mal die Woche vor der Schule testen können.
Mit diesen neuen Möglichkeiten und dem bereits vorhandenen Infektionsschutzkonzept ist es uns allen möglich, den Schulbetrieb wieder Stück für Stück aufzunehmen und den Schulalltag zu stabilisieren, um damit die Freude am Lernen und das soziale Leben der Schule zu behalten. So können sich weiterhin alle auf die Schule freuen!
(Samuel Adler, Schulleiter, Corrie-ten-Boom-Schule)

Das Stolperstein-Projekt der Corrie-ten-Boom-Schule

Bildquelle: Horsch, Willy, Köln-Stolperstein-Rathaus-024, CC BY 3.0
Bildquelle: Horsch, Willy, Köln-Stolperstein-Rathaus-024, CC BY 3.0

26.02.2021 | Die Geschichte der Juden in Deutschland lässt sich in diesem Jubiläumsjahr 1700 Jahre, auf das Jahr 321 in Köln, zurückverfolgen. Ein wechselhaftes Miteinander prägte auch die Beziehung zwischen Juden und Christen über verschiedene Epochen hinweg. In der Zeit des Nationalsozialismus begrüßten viele Christen und Kirchen die Politik der Nationalsozialisten. Nur ein Teil erkannte die zentrale Bedeutung der Judenverfolgung und leistete Widerstand.
Wenn ich heute das Mahnmal für die ermordeten Juden am Brandenburger Tor mit seinen grauen Betonstehlen besuche, vermittelt der Gang Tiefe und Enge. Ein Gefühl der Verlassenheit und Ausweglosigkeit der Opfer des Holocaust – vielleicht aber auch eine Hilflosigkeit bei dem Umgang mit der Erinnerung an den Holocaust. Völkermord an den Juden Europas war ein staatlich organisiertes Verbrechen. Millionen von Menschen wurden ermordet. Es ist unvorstellbar im übertragenen wie im wörtlichen Sinne – gerade das macht das angemessene Erinnern sehr herausfordernd. Vernichtung der Juden scheint in diesem Fall ein treffender Begriff, denn oft blieb nichts Persönliches, kein Grabstein oder Totenschein, keine Fotos oder persönliche Gegenstände – oft blieb nichts von dem Ermordeten, nicht einmal der Name.
Seit einigen Jahren erinnern immer mehr sogenannte Stolpersteine an den letzten Wohnort eines verfolgten Menschen. Sie erinnern an das Schicksal eines einzelnen Menschen und machen so greifbar, was in Zahlen unvorstellbar bleibt. Sie geben hier einen Ort zum Erinnern, der mit dem Schicksal der Person verbunden ist, und geben so der Person ihr Menschsein zurück. Die Klasse 11 der Corrie-ten-Boom-Schule wird im Frühjahr einen Stolperstein neben der Schule verlegen.
Mit dem Stolperstein-Projekt möchten wir deutlich machen, dass der Holocaust nicht irgendwo und irgendwem passiert ist, sondern unseren Nachbarn. Das finde ich wichtig, denn jeder Stolperstein fordert mich auf, meinen Nächsten wahrzunehmen. Jesus fordert uns auf, jeden Menschen, selbst unsere Feinde, zu lieben. Auch dort, wo ich selbst Ablehnung oder Hass begegne, fordert Jesus mich zur Liebe auf. Jeder und jede bleibt Mitmensch und ist ein von Gott geliebtes Geschöpf.

(Johannes Salazar, Lehrer, Corrie-ten-Boom-Schule)

Die 7b auf der Jagd nach einem Gummihuhn

11.11.2021 | Im Feriendorf am Groß Väter See ereignete sich eine Mischung aus Krimi und sportlichem Spitzenevent. Alle warteten gebannt auf das Kommando, um einen Schritt weiterzukommen und die begehrte Beute – ein quietschendes Gummihuhn – erobern zu können. Schlussendlich gelang es der 7b doch noch, Herrn Götze, den Leiter unserer Schulstation, zu besiegen.

Umso zufriedener waren wir am Abend, als wir unser Stockbrot über das Lagerfeuer hielten. Vergessen war auch die Niederlage der Mädchen gegen die Jungs, die es am Abend davor geschafft hatten, geschickt nur ihre eigenen Vertreter in ein Stuhlparlament zu wählen.

Zweieinhalb schöne Tage (30.09.-02.10.20) mit ganz viel Spaß lagen hinter uns. Das perfekte Herbstwetter dafür hatte uns Gott wirklich geschenkt. Für viele waren die Gelände- und Gruppenspiele die Highlights. Genauso schön war es, einfach am See zu sitzen und den Stock für das Brot zu schnitzen.

Genug Energie hatte die 7b auch noch am letzten Abend. Viele fragten voller Elan: „Frau Hofmann, Frau Kläke, können wir noch eine Nachtwanderung zum Ziegengehege machen und gucken, ob sie schon schlafen?“ Einige blieben lieber noch etwas am Lagerfeuer. Sie hielten ihre bunten Gummibärchen über die Flammen, beobachteten, wie sich große Blasen auf ihnen bildeten und waren sehr glücklich, neue Freunde gefunden zu haben. (Silvana Kläke, Lehrerin, Corrie-ten-Boom-Schule)